In den vergangenen Wochen ist bei mir ziemlich viel gleichzeitig passiert. Ich arbeite aktuell an mehreren Projekten, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich wirken: Team Today, Today.FM und verschiedene Websites.
Am Ende hängt aber vieles miteinander zusammen. Es geht um Geschichten, Radio, Inhalte, Design und darum, aus vielen einzelnen Ideen nach und nach etwas Größeres entstehen zu lassen.
Zeit also für einen kleinen Blick hinter die Kulissen.
Team Today wächst immer weiter
Eines der Projekte, das mich momentan besonders beschäftigt, ist Team Today.
Was ursprünglich als Idee für eine spannende Geschichte rund um das Team eines Radiosenders begonnen hat, ist inzwischen zu einer eigenen kleinen Welt geworden. Mit wiederkehrenden Charakteren, Beziehungen, Geheimnissen und Ereignissen, die sich über mehrere Folgen hinweg entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen vor allem Melanie, Julian und Ben.
Melanie ist die True-Crime-Moderatorin, die sich immer wieder tiefer in Fälle hineinziehen lässt, als ihr eigentlich lieb sein kann. Julian ist nicht nur ihr langjähriger Freund, sondern auch derjenige, der mit Technik, Recherche und manchmal ziemlich unkonventionellen Methoden weiterhilft. Und Ben bringt als Polizist noch einmal eine ganz andere Perspektive in die Geschichten.
Gerade diese Mischung macht für mich den Reiz von Team Today aus.
Mir ist wichtig, dass es nicht einfach nur darum geht, dass in jeder Folge irgendein neuer Fall gelöst wird. Die Figuren sollen sich weiterentwickeln. Entscheidungen aus früheren Geschichten sollen Folgen haben. Beziehungen verändern sich. Manche Dinge werden erst viele Folgen später wieder wichtig.
Genau daran arbeite ich momentan besonders intensiv.
Bei neuen Kapiteln schaue ich deshalb inzwischen auch immer wieder zurück: Was ist in den vorherigen Folgen passiert? Wie würde sich eine Figur nach diesen Erlebnissen verhalten? Welche kleinen Hinweise kann ich einbauen, die später noch einmal eine Rolle spielen?
Dadurch wird Team Today für mich immer mehr zu einer fortlaufenden Serie und weniger zu einer Sammlung einzelner Geschichten.
Und inzwischen denke ich noch weiter.
Neben den eigentlichen Geschichten beschäftige ich mich auch damit, wie Team Today später als Hörspiel und als Buch funktionieren könnte. Dafür müssen Szenen teilweise völlig anders gedacht werden. Ein Satz, der in einem Buch problemlos funktioniert, kann in einem Hörspiel langweilig wirken – und umgekehrt.
Geräusche, Musik, Sprecher, Atmosphäre und Dialoge bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
Genau diese Entwicklung macht mir gerade unglaublich viel Spaß.
Auch Todys Geschichte nimmt Formen an
Parallel dazu entsteht noch eine weitere Geschichte aus dem Today.FM-Universum.
Unser Maskottchen Tody soll seine eigene Origin-Story bekommen.
Ich möchte erzählen, wie Tody überhaupt zu Today.FM gekommen ist – lange bevor er das Maskottchen ist, das man heute kennt.
Ein wichtiges Detail dabei: Zu Beginn der Geschichte heißt er noch gar nicht Tody.
Denn der Name soll sich erst aus seiner späteren Verbindung zu Today.FM entwickeln.
Die Geschichte soll wesentlich größer werden als ursprünglich geplant. Aus einer kleinen Hintergrundgeschichte entwickelt sich momentan die Idee für ein richtiges Kinder- und Jugendbuch.
Dabei soll die Geschichte zwar auch für jüngere Leser funktionieren, gleichzeitig aber genug Tiefe haben, damit man auch als Erwachsener Spaß daran haben kann.
Und natürlich dürfen dabei Xarandor, Zeitreisen und die Welt von Today.FM eine wichtige Rolle spielen.
Today.FM entwickelt sich ebenfalls weiter
Während ich an Geschichten schreibe, passiert natürlich auch beim eigentlichen Radiosender einiges.
Today.FM ist für mich längst mehr als einfach nur ein Musikstream.
Ich arbeite kontinuierlich daran, aus dem Sender eine richtige Medienplattform zu machen.
Dazu gehören beispielsweise unsere Newsbereiche rund um Musik, Filme und Serien, Gaming, Technik, Autos, Food & Drinks, Hörspiele sowie Freizeit und Events.
Gerade bei den News möchte ich den redaktionellen Bereich deutlich ausbauen.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Meldungen auf die Website zu werfen. Die Artikel sollen Themen aufgreifen, die zu Today.FM und zu unseren Hörern passen.
Neue Musik, spannende Games, neue Produkte im Supermarkt, Freizeitparks, Streaming-Serien, Technik oder ungewöhnliche Trends – im Prinzip alles, worüber man auch mit Freunden sprechen würde.
Ein weiterer Bereich, mit dem ich mich beschäftige, sind Kontakte zu Unternehmen, Labels, Filmstudios, Spieleentwicklern, Freizeitparks, Verlagen und anderen Presseabteilungen.
Damit möchte ich langfristig noch näher an neue Themen kommen und Inhalte teilweise schon direkt aus den jeweiligen Pressebereichen erhalten.
Auch beim Radioprogramm entstehen ständig neue Ideen
Natürlich bleibt auch das eigentliche Programm von Today.FM nicht stehen.
Neben bestehenden Sendungen überlege ich ständig, welche Formate noch zu uns passen könnten.
Dabei möchte ich bewusst nicht einfach das klassische Radio kopieren.
Today.FM soll seinen eigenen Stil behalten.
Musik spielt natürlich weiterhin eine große Rolle – gleichzeitig sollen aber auch Unterhaltung, Themen, Geschichten und direkte Interaktion mit den Hörern wichtiger werden.
Einige Ideen entstehen dabei spontan und verschwinden genauso schnell wieder.
Andere bleiben hängen.
Und manchmal wird aus einer kleinen Idee plötzlich ein komplettes Sendekonzept.
Genau das ist einer der Teile, die mir an Today.FM besonders viel Spaß machen.
Die Websites werden Stück für Stück neu aufgebaut
Ein weiteres großes Thema der letzten Zeit sind die Websites.
Denn mit den ganzen neuen Projekten sind auch die Anforderungen an die Seiten immer größer geworden.
Today.FM
Bei todayfm.de arbeite ich kontinuierlich daran, Inhalte übersichtlicher und moderner zu präsentieren.
News, Charts, das Team, Kontaktmöglichkeiten, Tody und die verschiedenen Projekte sollen sich wie Teile einer gemeinsamen Plattform anfühlen.
Dabei steckt überraschend viel Arbeit in Dingen, die später kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Abstände.
Bildgrößen.
Containerbreiten.
Schriftgrößen.
Mobile Ansichten.
Buttons.
Navigation.
Und manchmal verbringt man gefühlt eine Ewigkeit damit herauszufinden, warum ein Element auf einer Seite ein paar Pixel anders sitzt als auf einer anderen.
Webdesign eben.
Xarandor wird ebenfalls neu aufgebaut
Auch Xarandor.de baue ich momentan praktisch neu auf.
Xarandor soll langfristig wesentlich mehr werden als nur eine klassische Unternehmensseite.
Dort möchte ich unterschiedliche Bereiche zusammenführen.
Neben Radio- und Medienprojekten sollen dort beispielsweise auch Konzepte für Gastronomie, Freizeitparks, Storywelten und andere kreative Projekte ihren Platz finden.
Aktuell gehe ich die Seiten deshalb Stück für Stück durch und baue sie neu auf.
Startseite.
Leistungen.
Team.
Kontakt.
Und natürlich die ganzen Details dazwischen.
Dabei versuche ich gleichzeitig, ein einheitliches Design zu schaffen, damit sich nicht jede Unterseite plötzlich wie eine völlig andere Website anfühlt.
Und dann gibt es noch diese Website
Auch chrisfroehner.de gehört natürlich dazu.
Diese Seite soll bewusst etwas persönlicher sein.
Hier möchte ich nicht einfach nur Projekte präsentieren.
Ich möchte auch zeigen, was hinter diesen Projekten passiert.
Welche Ideen entstehen.
Welche Dinge funktionieren.
Welche überhaupt nicht funktionieren.
Warum sich bestimmte Projekte verändern.
Und vielleicht auch gelegentlich, wie absurd manche Situationen werden können, wenn ich gleichzeitig an einem Radiosender, einem Hörspiel, einem Buch und mehreren Websites arbeite.
Genau deshalb möchte ich hier künftig auch häufiger solche Beiträge veröffentlichen.
Viel gleichzeitig – aber genau das macht für mich den Reiz aus
Wenn ich mir anschaue, woran ich momentan alles arbeite, ist es tatsächlich ziemlich viel.
Team Today wird weitergeschrieben.
Todys Geschichte entwickelt sich zu einem eigenen Buchprojekt.
Today.FM bekommt neue Inhalte und neue Ideen.
Die Websites werden überarbeitet.
Neue Radioformate entstehen.
Und wahrscheinlich kommen währenddessen noch fünf weitere Ideen dazu.
Aber genau das ist auch der Grund, warum mir diese Projekte so viel Spaß machen.
Es geht für mich nicht darum, irgendwann zu sagen:
„Jetzt ist alles fertig.“
Wahrscheinlich wird dieser Moment sowieso nie kommen.
Viel spannender ist der Weg dorthin.
Eine Idee entsteht.
Dann wird daraus ein kleines Projekt.
Das Projekt wächst.
Man verwirft Dinge.
Man beginnt noch einmal von vorne.
Und irgendwann schaut man zurück und merkt, dass aus einer kleinen Idee plötzlich eine ganze Welt entstanden ist.
Bei Today.FM, Team Today und Xarandor fühlt es sich momentan ziemlich genau so an.
Und ich bin definitiv noch lange nicht fertig.
